Heute starten die Arbeiterkammerwahlen!

Ein Widerspruch: ÖVP-Wahlkampf für eine unabhängige Arbeiterkammer?

Forcher: Die Wahlwerbung in den letzten Wochen mit und für Peter Eder hat gezeigt, dass sich die Beschäftigten eine starke Arbeiterkammer und einen starken Präsidenten Peter Eder wünschen. Daher bitte ich alle Beschäftigten ihr Wahlrecht zu nutzen und Peter Eder – FSG zu wählen! Dass die schwarzen und blauen Arbeitnehmervertreter selbst für die AK-Vollversammlung kandidieren aber gleichzeitig die AK durch Beitragskürzungen schwächen wollen, versteht niemand und wird von den Salzburger ArbeitnehmerInnen klar abgelehnt.

Ab morgen Montag beginnen im Bundesland Salzburg die AK-Wahlen in den Betrieben und in den öffentlichen Wahllokalen – öffentliche Wahllokale sind in der Arbeiterkammer in der Stadt Salzburg, in allen Bezirksstellen der Arbeiterkammern und im Europark. Über 200.000 Wahlberechtigte sind dazu aufgerufen ihre Stimme abzugeben und das Arbeiterkammer-Parlament, die AK-Vollversammlung, zu wählen.

Über die Seite https://akwahl.ak-salzburg.at/wahl2019/service.html kann mit der individuellen SV-Nummer die persönliche Wahlmöglichkeit erfragt werden.

Gerald Forcher, Landesvorsitzender der FSG, Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen: „Peter Eder und sein Team setzen sich tagtäglich für gute Arbeitsbedingungen, faire Löhne, ein gerechtes Steuersystem und leistbares Wohnen und Leben in Salzburg ein. Dafür kämpft er mit voller Kraft. Die zahlreichen Gespräche in den letzten Wochen haben klar gezeigt: Salzburgs Beschäftigte wissen um die Serviceleistungen der Arbeiterkammer und schätzen diese Einrichtung als wichtigen Partner in ihrem Berufsleben. Peter Eder ist für sie der starke AK-Präsident für alle Beschäftigten in Salzburg! Das hat auch unser stimmungsvoller Wahlkampf gezeigt. Zuletzt am Freitag mit dem längsten Wahlplakat in der Salzburger Alpenstraße.“

Hier geht’s zum Video:  https://www.facebook.com/peter.eder.salzburg/videos/290770855127161/

Widerspruch der schwarzen und blauen Arbeitnehmer stößt auf Unverständnis

Forcher wundert sich über so manche Forderung des ÖAAB/FCG und den fragwürdigen Wahlkampf der ÖVP-Parteispitze: „Ein für niemanden verständlichen Widerspruch zeigten die schwarzen und blauen Arbeitnehmervertreter: Sie kandidieren selbst für die AK-Vollversammlung, fordern aber gleichzeitig die Schwächung der Arbeiterkammer in Form von Beitragskürzungen. Der nächste Widerspruch: Im Wahlprogramm der schwarzen Arbeitnehmer ÖAAB/FCG steht, dass es eine scharfe Trennung zwischen Kammer und Parteipolitik geben soll und die SPÖ die AK nicht länger als erweiterte Parteizentrale missbrauchen darf. Gleichzeitig machen der ÖVP-Landeshauptmann, der ÖVP-Landesgeschäftsführer und viele weitere ÖVP-Funktionäre über die sozialen Medien massiv Wahlwerbung, die AK Salzburg als „rote Bastion“ zu schwächen. Zahlreiche ÖAAB/FCG Plakate hängen in den ÖVP-Plakatkästen in der Stadt Salzburg. Beides zeugt hier nicht gerade von einer klaren Trennung zwischen der Parteipolitik ÖVP und deren Arbeitnehmervertretern. Es wird hier Wasser gepredigt und Wein getrunken. Im Gegensatz zu den schwarzen und blauen Arbeitnehmervertretern hat Peter Eder mehrmals bewiesen, dass er ein überparteilicher Präsident für alle Beschäftigte in Salzburg ist. Daher bitte ich alle Beschäftigten ihr Wahlrecht zu nutzen und Peter Eder – FSG zu wählen!“